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Tipps 05.06.2026

Tomaten ausgeizen: Warum und wie du es machen solltest

Tomaten ausgeizen: Mehr Frucht statt mehr Blattmasse

Ausgeizen gehört zu den wichtigsten Pflegemaßnahmen bei Stabtomaten. Dabei werden die Seitentriebe entfernt, die in den Blattachseln wachsen. Das Ergebnis: größere Früchte, bessere Durchlüftung und weniger Krankheiten.

Was sind Geiztriebe?

Geiztriebe wachsen in der Achsel zwischen Hauptstamm und Blatt — genau im V-förmigen Winkel. Sie sehen aus wie kleine Miniaturpflanzen und wachsen unglaublich schnell. Unbehandelt wird deine Tomate zu einem undurchdringlichen Busch.

So geizt du richtig aus

  • Kontrolliere deine Tomaten mindestens zweimal pro Woche
  • Entferne Geiztriebe, solange sie klein sind (unter 5 cm) — einfach mit den Fingern abknipsen
  • Arbeite am besten morgens bei trockenem Wetter, damit die Wunde schnell trocknet
  • Benutze kein Werkzeug — Finger sind hygienischer (Scheren können Viren übertragen)
  • Entferne auch die untersten Blätter bis zur ersten Fruchttraube (verbessert die Luftzirkulation)

Welche Tomaten nicht ausgeizen?

Buschtomaten (determinierte Sorten) wie Balkonstar, Vilma oder Roma werden nicht ausgegeizt — sie wachsen kompakt und setzen an allen Trieben Früchte an. Auch Wildtomaten und Cocktailtomaten können ohne Ausgeizen wachsen, tragen dann aber kleinere Früchte.

Zusätzliche Pflegetipps für Juni

Neben dem Ausgeizen solltest du deine Tomaten jetzt regelmäßig anbinden, gleichmäßig gießen (Schwankungen führen zu Blütenendfäule) und mit Beinwell-Jauche oder Tomatendünger versorgen. Mulche den Boden, um Spritzwasser zu vermeiden — das reduziert Braunfäule erheblich.

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