← Ratgeber
Tipps 21.08.2026

Sommerblumen trocknen für Sträuße und Deko

Trockenblumen: Sommerfreude für den Winter

Wer einen Selbstversorgergarten hat, baut meist auch Blumen an — für Bienen, fürs Auge und für die Seele. Viele Sommerblumen lassen sich wunderbar trocknen und bringen Farbe in die grauen Wintermonate.

Die besten Blumen zum Trocknen

  • Strohblumen (Helichrysum): Der Klassiker! Behalten ihre Farbe perfekt und halten ewig.
  • Lavendel: Trocknet wunderbar, duftet noch monatelang und hält Motten fern.
  • Hortensien: Am Strauch antrocknen lassen, dann schneiden. Behalten ihre Form.
  • Statice (Strandflieder): Knallige Farben, die auch getrocknet leuchten.
  • Rosen: Knospige oder halboffene Blüten kopfüber trocknen.
  • Gräser: Pampasgras, Hasenschwanzgras, Zittergras — natürlich und elegant.

Richtig trocknen

Schneide die Blumen am späten Vormittag, wenn der Tau getrocknet ist. Entferne die unteren Blätter und binde kleine Sträuße mit Gummiband (schrumpft mit). Hänge sie kopfüber an einem warmen, dunklen, luftigen Ort auf — Dachboden, Schuppen oder Heizungsraum.

Trocknungszeit

Je nach Blume und Luftfeuchtigkeit dauert das Trocknen 1-3 Wochen. Die Blumen sind fertig, wenn sich Stiel und Blütenblätter trocken und papierartig anfühlen. Zu früh abgenommen schimmeln sie, zu spät zerfallen sie.

Haltbarkeit verlängern

Besprühe fertige Trockensträuße mit Haarspray — das fixiert die Blütenblätter und verhindert, dass sie zerfallen. Halte Trockensträuße von direktem Sonnenlicht fern, das bleicht die Farben aus.

Auch wenn Trockenblumen nicht essbar sind: Sie gehören zum Kreislauf des Selbstversorger-Gartens und machen dein Zuhause das ganze Jahr über schöner.

Teste Erntekreis kostenlos — dein kompletter Kreislauf in einer App.

Jetzt registrieren