Pesto: Kräuter-Power im Glas
Basilikum ist im August auf dem Höhepunkt. Bevor die Pflanze blüht und bitter wird, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, um große Mengen zu ernten und als Pesto zu konservieren. Ein Glas selbstgemachtes Pesto ist pures Sommerglück.
Klassisches Basilikum-Pesto (Pesto alla Genovese)
- 100 g frische Basilikumblätter (nur Blätter, keine Stiele)
- 50 g Pinienkerne (oder Cashews, Walnüsse)
- 50 g Parmesan, fein gerieben
- 1-2 Knoblauchzehen
- 150 ml gutes Olivenöl
- Salz und Pfeffer
Pinienkerne in einer trockenen Pfanne leicht anrösten. Alle Zutaten im Mixer oder Mörser zu einer sämigen Paste verarbeiten. Nicht zu fein — leichte Stückigkeit macht gutes Pesto aus.
Haltbar machen: Drei Methoden
Methode 1 — Einfrieren: Die beste Methode! Pesto in Eiswürfelformen füllen und einfrieren. Nach dem Durchfrieren in Gefrierbeutel umfüllen. Hält sich 6-12 Monate und schmeckt fast wie frisch.
Methode 2 — In Öl einlegen: Pesto in sterilisierte Gläser füllen und mit einer 1 cm dicken Schicht Olivenöl bedecken. Im Kühlschrank 4-6 Wochen haltbar.
Methode 3 — Ohne Käse konservieren: Basilikum, Öl, Nüsse und Knoblauch pürieren, OHNE Käse. In Gläser füllen und mit Öl bedecken. Den Käse erst bei Verwendung hinzufügen. So hält sich das Pesto deutlich länger.
Varianten für die Vorratskammer
Experimentiere mit anderen Kräutern und Grünzeug: Rucola-Pesto mit Walnüssen, Petersilien-Pesto mit Mandeln, Grünkohl-Pesto (im Winter!) oder Wildkräuter-Pesto aus Giersch und Brennnessel. Dein Vorratskeller wird bunter und abwechslungsreicher.
Dokumentiere deine Pesto-Varianten in Erntekreis — so weißt du nächstes Jahr genau, welches Rezept am besten ankam.