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Garten 26.05.2026

Nützlinge im Garten fördern: Marienkäfer, Florfliegen und Co.

Nützlinge: Deine unsichtbaren Gartenhelfer

Ein Marienkäfer frisst in seinem Leben bis zu 5.000 Blattläuse. Eine Florfliegenlarve vertilgt 500 Blattläuse in zwei Wochen. Wer Nützlinge im Garten fördert, braucht kein Pflanzenschutzmittel — auch kein biologisches.

Die wichtigsten Nützlinge

  • Marienkäfer: Sowohl die Käfer als auch ihre Larven sind gefräßige Blattlausvernichter.
  • Florfliegen: Die grünen Fliegen sind harmlos — ihre Larven (Blattlauslöwen) aber tödlich für Blattläuse.
  • Schwebfliegen: Sehen aus wie Wespen, sind aber harmlos. Ihre Larven fressen Blattläuse.
  • Ohrwürmer: Nachtaktive Allesfresser, die besonders Blattläuse und Spinnmilben vertilgen.
  • Laufkäfer: Nachtjäger, die Schneckeneier, Drahtwürmer und Raupen fressen.
  • Schlupfwespen: Parasitieren Blattläuse, Raupen und Weiße Fliege — extrem effektiv.

So förderst du Nützlinge

  • Blühstreifen anlegen: Schafgarbe, Kornblume, Ringelblume, Dill und Fenchel locken Nützlinge an
  • Nicht zu aufgeräumt sein: Laub- und Reisighaufen, hohle Stängel und Totholz bieten Winterquartiere
  • Insektenhotel aufstellen: Für Wildbienen, Florfliegen und Ohrwürmer
  • Keine Pestizide verwenden: Auch biologische Mittel wie Neem töten Nützlinge
  • Wasserstelle anbieten: Eine flache Schale mit Steinen zum Landen

Geduld ist der Schlüssel

Wenn im Frühjahr die Blattläuse kommen, kommen die Nützlinge 1-2 Wochen später. Halte durch! Die Nützlinge regulieren die Population auf natürliche Weise — du musst nur warten und ihnen einen Lebensraum bieten.

Ein naturnaher Garten ist der produktivste Garten. Die Nützlinge arbeiten für dich — rund um die Uhr und völlig kostenlos.

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