Juli: Der Garten gibt Vollgas
Der Juli ist der ertragreichste Monat im Selbstversorgergarten. Jetzt zahlt sich die Arbeit der vergangenen Monate aus: Tomaten, Zucchini, Bohnen, Salat, Kräuter, Beeren — alles gleichzeitig! Die Herausforderung: nichts verkommen lassen.
Was jetzt erntereif ist
- Tomaten: Die ersten Freilandtomaten werden rot. Täglich kontrollieren und ernten.
- Zucchini: Alle 2-3 Tage ernten, solange sie noch klein sind (15-20 cm). Größere werden wässrig.
- Buschbohnen: Regelmäßig pflücken fördert den Neuansatz. Nicht zu groß werden lassen.
- Gurken: Im Gewächshaus und Freiland. Ernte fördert die Produktion neuer Früchte.
- Kohlrabi, Salat, Mangold: Laufende Ernte, laufend nachsäen.
- Beeren: Johannisbeeren, Stachelbeeren, späte Erdbeeren, frühe Himbeeren.
Die Mengen bewältigen
Wenn du mehr erntest als du frisch essen kannst, gibt es drei Strategien:
- Einkochen und Einmachen: Tomatensauce, Gurkengläser, Bohnen — der Vorratskeller füllt sich.
- Einfrieren: Bohnen blanchieren und einfrieren, Kräuter in Öl einfrieren, Beerenmix für Smoothies.
- Verschenken und Tauschen: Nachbarn, Freunde, Ernteteiler freuen sich immer über frisches Gemüse.
Jetzt noch säen
Juli ist auch Aussaatzeit für Herbst- und Wintergemüse: Grünkohl, Winterpostelein, Feldsalat, Spinat, Pak Choi und Chinakohl können jetzt noch ins Beet.
Halte deine Erntemengen in Erntekreis fest — die App berechnet daraus deine Selbstversorgungsquote und zeigt dir, wie viel du gespart hast.