Gemüsebrühe: Resteverwertung der besten Art
Karotten-Schalen, Sellerieblätter, Lauchgrün, Petersilienstiele — was normalerweise auf dem Kompost landet, ergibt eine fantastische Gemüsebrühe. Selbstgemacht schmeckt sie unvergleichlich besser als jeder Brühwürfel und enthält kein Glutamat, keinen Zucker und keine Konservierungsstoffe.
Methode 1: Gemüsebrühpaste (salzbasiert)
- 500 g gemischtes Gemüse (Möhren, Sellerie, Lauch, Zwiebeln, Petersilienwurzel)
- 1 Bund Petersilie, Liebstöckel (Maggikraut)
- 100 g grobes Meersalz
Gemüse und Kräuter im Mixer fein zerkleinern. Salz untermischen. In sterilisierte Schraubgläser füllen. Im Kühlschrank hält sich die Paste 6-12 Monate. 1 TL pro Tasse heißes Wasser ergibt eine aromatische Brühe.
Methode 2: Getrocknetes Brühpulver
Gemüse fein schneiden und im Dörrgerät bei 60 °C vollständig trocknen (8-12 Stunden). Im Mixer zu feinem Pulver verarbeiten. Mit Salz mischen (Verhältnis 3:1 Gemüse:Salz). In Gläser füllen — hält sich ohne Kühlung 12-18 Monate.
Methode 3: Klassische Brühe einkochen
Gemüse in Wasser 45 Minuten auskochen, abseihen und in sterilisierte Flaschen oder Gläser füllen. Im Einkochtopf bei 100 °C 30 Minuten einkochen. Hält sich 12 Monate. Praktisch für schnelle Suppen und Risotto.
Reste-Sammeltopf
Sammle über die Woche alle sauberen Gemüsereste in einem Beutel im Gefrierfach. Wenn der Beutel voll ist, kochst du daraus Brühe. So geht kein Gramm Gemüse verloren — perfekte Kreislaufwirtschaft!
Gemüsebrühe als Paste oder Pulver ist ein platzsparender Vorrat. Dokumentiere sie in Erntekreis zusammen mit deinen anderen Konserven.