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Haltbarmachen 21.07.2026

Gemüsebrühe selber machen und einkochen

Gemüsebrühe: Resteverwertung der besten Art

Karotten-Schalen, Sellerieblätter, Lauchgrün, Petersilienstiele — was normalerweise auf dem Kompost landet, ergibt eine fantastische Gemüsebrühe. Selbstgemacht schmeckt sie unvergleichlich besser als jeder Brühwürfel und enthält kein Glutamat, keinen Zucker und keine Konservierungsstoffe.

Methode 1: Gemüsebrühpaste (salzbasiert)

  • 500 g gemischtes Gemüse (Möhren, Sellerie, Lauch, Zwiebeln, Petersilienwurzel)
  • 1 Bund Petersilie, Liebstöckel (Maggikraut)
  • 100 g grobes Meersalz

Gemüse und Kräuter im Mixer fein zerkleinern. Salz untermischen. In sterilisierte Schraubgläser füllen. Im Kühlschrank hält sich die Paste 6-12 Monate. 1 TL pro Tasse heißes Wasser ergibt eine aromatische Brühe.

Methode 2: Getrocknetes Brühpulver

Gemüse fein schneiden und im Dörrgerät bei 60 °C vollständig trocknen (8-12 Stunden). Im Mixer zu feinem Pulver verarbeiten. Mit Salz mischen (Verhältnis 3:1 Gemüse:Salz). In Gläser füllen — hält sich ohne Kühlung 12-18 Monate.

Methode 3: Klassische Brühe einkochen

Gemüse in Wasser 45 Minuten auskochen, abseihen und in sterilisierte Flaschen oder Gläser füllen. Im Einkochtopf bei 100 °C 30 Minuten einkochen. Hält sich 12 Monate. Praktisch für schnelle Suppen und Risotto.

Reste-Sammeltopf

Sammle über die Woche alle sauberen Gemüsereste in einem Beutel im Gefrierfach. Wenn der Beutel voll ist, kochst du daraus Brühe. So geht kein Gramm Gemüse verloren — perfekte Kreislaufwirtschaft!

Gemüsebrühe als Paste oder Pulver ist ein platzsparender Vorrat. Dokumentiere sie in Erntekreis zusammen mit deinen anderen Konserven.

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