Erdbeerzeit: Vom Beet direkt ins Glas
Juni ist Erdbeermonat! Wenn die Ernte reich ausfällt, möchtest du den Geschmack des Sommers konservieren. Erdbeeren lassen sich auf vielfältige Weise haltbar machen — von klassischer Marmelade bis zu Fruchtleder.
Erdbeeren richtig ernten
Ernte Erdbeeren morgens, wenn sie rundum rot und trocken sind. Drehe die Frucht leicht am Stiel ab, quetsche sie nicht. Druckstellen führen zu schnellem Verderb. Verarbeite die Früchte möglichst am selben Tag.
Erdbeermarmelade: Das Grundrezept
- 1 kg frische Erdbeeren, geputzt und halbiert
- 500 g Gelierzucker (2:1)
- Saft einer Zitrone
Erdbeeren mit Gelierzucker und Zitronensaft in einem großen Topf mischen und 2 Stunden ziehen lassen. Dann aufkochen und 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Gelierprobe machen (Tropfen auf kaltem Teller). Heiß in sterilisierte Gläser füllen, Deckel drauf und 5 Minuten auf den Kopf stellen.
Erdbeersirup
500 g Erdbeeren pürieren, mit 250 g Zucker und 100 ml Wasser aufkochen, 10 Minuten köcheln lassen, durch ein Sieb passieren, nochmals aufkochen und heiß in Flaschen füllen. Hält sich im Kühlschrank 3-4 Wochen, eingekocht mehrere Monate.
Erdbeeren einfrieren
Einzeln auf einem Blech vorfrieren, dann in Gefrierbeutel umfüllen. So kleben sie nicht zusammen und du kannst portionsweise entnehmen. Gefrorene Erdbeeren eignen sich perfekt für Smoothies und Desserts.
Dokumentiere deine Erdbeerprodukte in Erntekreis mit QR-Etiketten — so weißt du immer, welches Glas aus welcher Ernte stammt und wann es aufgebraucht sein sollte.