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Haltbarmachen 04.08.2026

Einkochen Hochsaison: Dein Einstieg ins Haltbarmachen

Einkochen: Der komplette Einsteigerguide

Der August ist der wichtigste Monat für Selbstversorger — die Ernte ist auf dem Höhepunkt und der Vorratskeller will gefüllt werden. Einkochen (auch Einmachen oder Einwecken genannt) ist die bewährteste Methode der Haltbarmachung.

Was brauchst du zum Einkochen?

  • Einmachgläser: Weck-Gläser mit Gummiring oder Twist-Off-Gläser. Beide funktionieren.
  • Einkochtopf: Ein großer Topf mit Einlegerost, in dem die Gläser im Wasserbad stehen. Elektrische Einkochautomaten sind komfortabler.
  • Einfülltrichter: Verhindert verschmierte Glasränder — wichtig für sauberes Verschließen.
  • Glasheber: Zum sicheren Herausheben der heißen Gläser.
  • Thermometer: Für präzise Temperaturkontrolle.

Das Grundprinzip

Beim Einkochen werden die gefüllten Gläser im Wasserbad erhitzt. Die Hitze tötet Keime ab, und beim Abkühlen entsteht ein Vakuum, das die Gläser luftdicht verschließt. Obst und saure Gemüse (Tomaten, Gurken) werden bei 100 °C eingekocht, Fleisch und nicht-saure Gemüse müssen bei 120 °C im Druckkochtopf sterilisiert werden.

Wichtige Sicherheitsregeln

  • Nur einwandfreie Lebensmittel einkochen — keine angefaulten Stellen
  • Gläser und Deckel sterilisieren (5 Minuten in kochendem Wasser)
  • Glasränder vor dem Verschließen sauber wischen
  • Einkochzeiten exakt einhalten — zu kurz eingekocht verdirbt schneller
  • Nach 24 Stunden Vakuumtest: Deckel muss leicht nach innen gewölbt sein

Erste Einkochprojekte für Anfänger

Starte mit säurehaltigen Produkten — sie sind am sichersten: Apfelmus, Tomatensauce, Birnen in Zuckersirup, Essiggurken. Diese Grundrezepte gelingen auch beim ersten Mal zuverlässig.

In Erntekreis kannst du jedes eingekochte Glas mit QR-Etikett versehen und im Vorratskeller digital verwalten — inklusive MHD-Ampel und Verbrauchsstatistik.

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