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Garten 08.04.2026

Beetplanung im Frühjahr: So startest du richtig

Beetplanung: Der erste Schritt zur Selbstversorgung

Bevor du die ersten Samen in die Erde bringst, lohnt sich eine durchdachte Beetplanung. Gerade als Selbstversorger möchtest du das Maximum aus deiner Fläche herausholen — und dabei Boden und Pflanzen gesund halten.

Bestandsaufnahme: Was hast du zur Verfügung?

Miss deine verfügbare Fläche genau aus. Notiere Sonnenstunden, Bodenbeschaffenheit und vorhandene Strukturen wie Bäume oder Zäune. Ein sonniger Standort mit mindestens 6 Stunden direktem Licht ist ideal für die meisten Gemüsesorten.

Fruchtfolge beachten

Plane deine Beete nach dem Prinzip der Fruchtfolge: Starkzehrer (Tomaten, Kürbis, Kohl), Mittelzehrer (Salat, Möhren, Zwiebeln) und Schwachzehrer (Bohnen, Erbsen, Kräuter) wechseln sich jährlich ab.

  • Beet 1: Starkzehrer — Tomaten, Zucchini, Kürbis
  • Beet 2: Mittelzehrer — Möhren, Kohlrabi, Fenchel
  • Beet 3: Schwachzehrer — Bohnen, Erbsen, Feldsalat
  • Beet 4: Gründüngung oder Brache

Mischkultur nutzen

Setze auf bewährte Pflanzpartnerschaften: Tomaten und Basilikum, Möhren und Zwiebeln, Erdbeeren und Knoblauch. Mischkultur spart Platz, fördert nützliche Insekten und reduziert Schädlingsbefall auf natürliche Weise.

Zeitplan erstellen

Erstelle einen Aussaatkalender für jedes Beet. Berücksichtige Vorkultur auf der Fensterbank, Direktsaat im Freiland und Nachkulturen. So nutzt du jede Saison optimal und hast von April bis November frisches Gemüse.

Mit Erntekreis kannst du deine Beetplanung digital verwalten und hast den kompletten Kreislauf von der Saat bis zum Einmachglas immer im Blick.

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